FRANKE RÖSSEL RIEGER

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Gegenseitiges Geben ist noch seliger

als

„Geben ist seliger denn Nehmen“ (N.T.)

 

 

Streng genommen ist Letzteres längst aus der Mode gekommen.

Ersteres noch nicht installiert, klaffende Scheren verhindern dies.

 

Die Besitzstandswahrung ist – sofern man in der Lage ist etwas zu bewahren -

meist mit Ängsten verknüpft. Der drohende Verlust des eigenen Besitzes, noch dazu wenn dieser im schamlosen Überfluss vorhanden ist, lässt nämlich unmittelbar vor dem drohenden Verlust so manches auf Nimmerwiedersehen in Briefkästen auf verschlungenen Umwegen in inselförmigen Oasen spurlos verschwinden.

Diesen Oasen drohen nun ob des Klimawandels und des ansteigenden Meeresspiegels bedrohliche Überflutungen. Die angebrachten Briefkästen müssen höher gehängt und auf festem Fels gegründet werden.

 

Um später an den eigen genannten Besitz zu kommen wird es entsprechende Vereinbarungen mit den zur Zeit noch im Mittelmeer agierenden Schlepperbanden geben, die dann - allerdings mit unsinkbaren Schlauchbooten ausgestattet - die Vermögenstransporte in die Gated Communities übernehmen werden.

 

Das ist die Krux des ungezügelten Nehmens.

Das mühselig Erarbeitete versünke nämlich im steigenden Nassen, würde es nicht rechtzeitig geborgen.

 

Mein künftiges Geschäftsmodell wird die Piraterie werden.

Man nimmt das mühsam Erworbene der Nehmer den beauftragten Rettungsschleppern ab und verteilt es an die, die auf das Geben angewiesen sind.

 

Wie hieß die Legende gleich wieder?

Robin H. aus dem Sherwood Forest hieß die Legende.

Schade, aber Robin wird nach dem Brexit wohl ausschließlich auf der Kanalinsel arbeiten.

Wir hätten ihn so nötig gehabt.

 

EU, EU, EU – bald ist es vorbEU

 

 

 

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