FRANKE RÖSSEL RIEGER

A R C H I T E K T E N

SCHWANTHALERSTR.12

D-80336 MÜNCHEN

FON +49-(0)89-759400-50

FAX +49-(0)89-759400-70

 

© Franke Rössel Rieger Architekten München 20131219

 

 

 

...alles ist anders, aber es hat sich noch nichts verändert...

 

 

Schlusswort scheibchenweise

 

Die Qualität einer Stadt ist nur so gut, wie die Summe ihrer Teile

Es fehlt z.B. :

Der sozial gerechte bezahlbare Wohnraum

Die akustisch exzeptionellen Konzertsäle für die tauben Ohren;-)

Die baukünstlerisch herausragenden Bahnhöfe für den adäquaten Empfang in den Städten;-)

Die Event-Konzepte der Städte für die kommenden 100 Jahre: wir wollen Spaß haben;-)

Die ökonomische und ökologische Weitsicht und der Verzicht auf Überflüssiges

Eine „Reizwort-Diskussion“ ist unerlässlich!

Für die Gläubigen und Nicht-Gläubigen unter uns:

Das Johannesevangelium Prolog (1,1–18)

Im Anfang war das Wort…und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist.“

Das Investorenevangelium Prolog (FRR 1,1)

Im Anfang ist der Taschenrechner“

 
Ziele

Der Minimalismus

oft Schlagwort für HighEnd-Produkte: der geschliffene Estrich ist nicht minimal

Der Gebrauchswert + Nachhaltigkeit als Steuerungsmechanismus: Schiffszwieback

Die Baukosten - Nebenkosten - Unterhalt niedrig: kostengünstig nicht billig

Der Rückbau von Anforderungsprofilen mit Hilfe sinnlicher Intelligenz: kompromisslos

Der Wille gilt eben nicht für die Tat!

 

 

Stichworte zum städtischen Wohnen

 

what comes first?“

Adam & Eva

Die Völkerwanderung: Ansiedlung Stadtgründung Stadt Parzelle Hülle Zelle Mikrowelle

Die Natur + „flaches“ Land

Die kluge Stadtstruktur und kluger Städtebau

Die Bevölkerungsstruktur in „gesunder Mischung“: Kasse + Privat

Das satte Grün mit Trampelpfad

Die Enge + Weite

Der herausragende Wohnwert für Otto + Ottilie Normalverbraucher

Der Taschenrecher

Die roten Ampeln

Die Erschliessung als Darm der Hülle

Der Verzicht auf billiges Fleisch

Der Fassaden-Wettbewerb + sein tieferer Sinn

Das Design als Kosmetik und Bühne(-nbild)

Die Kunst der Fuge und Fügens

Die Systematik und der Individualismus

Der Materialeinsatz und sein Verzicht

Der größte ökonomische und ökologische Wert entsteht durch Verzicht auf Notwendiges“

Das Ornament ist kein Verbrechen, aber auch keine Wohltat

(vgl. Adolf Loos)

Die Baukultur ist das Missbrauchswort des Jahres / der Jahre

Die Baukunst ist die absolute Ausnahme – das Salz in der Suppe – oft  versalzen durch übermäßigen Gebrauch

Die Denker brauchen nicht Weiter-, Fort- + Klickenbildung

Die Denker brauchen Neugier + Vision + Verstand + Gespür +

Ausdauer + Mut

Die Denker brauchen Städte

Die Städte brauchen Denker

+

respektvolle BewohnerInnen

weniger Egoismen

Ideen auf lange Sicht

Verzicht auf vordergründiges Design

Voyeurismus: der Reiz liegt gerade im Verborgenen

 

 

Kluges von Vilém Flusser

aus: Vom Stand der Dinge / Zum Stand der Dinge

Design: Hindernis zum Abräumen von Hindernissen

 

Zitat

...(Die) Gegenstände widerstehen (diesen) den Entwürfen. Dieser Widerstand fesselt die Aufmerksamkeit der Gestalter. Er erlaubt den Gestaltern, immer tiefer in die gegenständliche, objektive, problematische Welt zu dringen, sie immer besser zu erkennen und zu beherrschen. Er erlaubt wissenschaftlichen und technischen Fortschritt.

Dieser Fortschritt ist derart fesselnd, dass die Gestalter dabei jenen anderen Fortschritt, nämlich ihr Fortschreiten in Richtung anderer Menschen, vergessen.

Der wissenschaftliche Fortschritt ist derart fesselnd, dass jedes verantwortungsvolle Gestalten geradezu als Rückschritt erlebt wird.

Die gegenwärtige Kulturlage ist so, wie sie ist, weil verantwortungsvolles Gestalten als rückschrittlich erlebt wird...“

Zitat Ende

 

 

q.e.d.

 

 

K21 Ständehaus Düsseldorf, Arch. Kiessler+Partner  20131006fra
K21 Ständehaus Düsseldorf, Arch. Kiessler+Partner 20131006fra