FRANKE RÖSSEL RIEGER

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Am Aschermittwoch ist alles vorbei

 

http://www.youtube.com/watch?v=y9Sbb7LffWA

Das bleibt abzuwarten!

 

Es liegt gerade mal knapp 2 Wochen zurück, da erlosch das Feuer, das Olympische in diesem Fall, in Sotschi. Die Jugend der Welt auf Skiern und Kufen traf sich vermeintlich ergebnisoffen zur Völkerverständigung.

Leider ergebnislos.

 

Allein der Glaube an eine mögliche Verständigung im Kunst-Schnee und Kunst-Eis war zumindest bei mir nie existent, das von den Olympioniken gewünschte Interesse an ihren(?) Leistungen auch nicht. Niemand hat nämlich in den Medaillen-Spiegel hineingeschaut und deshalb sein wahres Gesicht nicht erkannt.

 

Frei nach Schneewittchen: „Spieglein, Spieglein an der Wand, wer oder was verhindert denn den Brand?“

Und schon brennt es an anderen Orten, das Feuer, das Nichtolympische.

 

Im sportlichen(?) Wettkampf errangen die unten genannten Nationen folgende olympische Erfolge:

Gold Silber Bronze Gesamt

1. Russland 13 11 9 33

20. Ukraine 1 0 1 2

...und dann die anderen Nationen halt, dazwischen und dahinter platziert, weil vor dem 1. Platz, da gibt’s nichts mehr!

 

In Unkenntnis der tatsächlichen politischen Situation möchte ich mich einer persönlichen Beurteilung des aktuellen Geschehens enthalten, auch weil über der medialen Berichterstattung immer der Nebel der (Schön)-Färberei und Halbwahrheit liegt. Die viel zitierte sogenannte Wahrheit versteckt sich meist meisterhaft hinter den unzähligen Unwahrheiten.

 

Die Frage sei erlaubt, ob der olympische Medaillenspiegel in irgendeiner Form mögliche Machtverhältnisse und eine Form der Wahrheit -besser Weisheit- wiederspiegelt?

Und zwar der komplette Medaillenspiegel. Es darf niemand fehlen.

 

Eines ist aber unbestreitbar:

Am Aschermittwoch ist nicht alles vorbei

http:// ...dieses Lied ist zumindest mir nicht bekannt...

 

Ich trinke jedenfalls keinen Krimsekt mehr. Nicht weil er mir gar nicht schmeckt, sondern weil er mir im Hals stecken bleibt, was bei moussierenden Flüssigkeiten eigentlich gar nicht möglich sein kann. Man kann sich allenfalls beim Trinken verschlucken. Und doch bleiben sie stecken, der Krimsekt, die Krim.

 

20130303fra
20130303fra

Wäre der Parameter für Nahrungsaufnahme und Flüssigkeitszufuhr so etwas wie der Medaillenspiegel, dann müsste man verhungern und verdursten, so wie die vielen vielen Millionen, die vielleicht gar nicht wissen, dass es angeblich Völkerverständigung durch organisierte sportliche Bewegung geben kann, und trotzdem oder gerade deshalb darben müssen.

 

Wäre es ein Weg, mit Olympischen Spielen und sportlichen Wettkämpfen aller Art einen Beitrag für den Frieden und gegen den Hunger auf dieser Welt leisten zu können, dann wäre ich zwar immer noch nicht für periodische Beiträge dieser Art zu haben, würde aber mit Begeisterung permanente Veranstaltungen mit meinen -wenn auch bescheidenen- Mitteln zu unterstützen wissen.

 

So wie es die selbstlose und ehrliche Art der adelsgleichen Spitzen-Funktionäre der verschiedensten Verbände und Organisationen ist.

Vielleicht handelt es sich hier aber lediglich um Missbrauch -was für ein gewichtiges Wort- des den Menschen abgetrotzten zwanghaften Münzeinwurfs in die Sportförderungen aller Art?

 

Die Frage sei erlaubt: „Wem hat es was gebracht?“

Die Antwort sei erlaubt: „Denjenigen, um die es gar nicht ging!“

 

Die Zeiten sollten schnellsten friedlicher werden, das wäre schön!

Übrigens, am Aschermittwoch beginnt bei den Katholiken die Fastenzeit, und im Juni der Ramadan im Islam.

 

Wir sollten diese Zeiten besser nutzen.

Nicht dadurch, dass man hirnmäßig fastet und dann dasselbe noch weniger benutzt als im übrigen Jahr, sondern dass man in diesen Zeiten eher mit Demut, Neugier und Respekt vor dem großen Ganzen über künftige sinnvolle Medaillenspiegel nachzudenkt.

So ganz ohne schwachsinnige Nationenwertungen!

 

Bach´sches gesprochen

 

Dr. Thomas Bach: „Das war ganz großer Sport...“

gemeint war wohl eher: „Das war ganz großer Spott...“ (Anmerkung des Verfassers)

 

Carl Philipp Emanuel Bach: „Die Musik meines Vaters (Johann Sebastian Bach)

hat höhere Absichten, sie soll nicht das Ohr füllen, sondern das Herz in Bewegung setzen.“

 

Genau!

 

Heinz Franke

03.03.2014