FRANKE RÖSSEL RIEGER

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Ein ehemaliger Hobby-Sportler über: „Hohn und Spott im Sport“


Wir haben weit wichtigere Probleme auf dem Globus zu lösen als

die Machenschaften in und um den professionellen, oft mit öffentlichen Geldern unterstützten und geförderten Sport.

Die Glanzzeit der Kaiser und Lichtgestalten ist längst vorbei, sofern es sie überhaupt jemals gegeben hat.

Beim Sport handelt es sich zunächst um ein persönliches und privates Hobby , körperliche und geistige Bewegung kann nicht schaden:

dem Ball nach laufen,

über Stangen und Hürden springen,

kurze, mittlere und lange Distanzen überwinden,

das Wasser teilen, den Fischen gleich,

die Schläger schwingen,

dem Schach frönen oder Rätsel lösen (der sogenannte Denksport!),

von mir aus auch im Kreis fahren, mit Rad, Motorrad oder Auto...


Überbezahlte Ignoranten, Egoisten, Dummschwätzer, Abzocker und Watschengesichter - staatlich verordnet und werbemäßig ausgezuzzelt - als Event-Monster zu züchten aber ist dumm und ungesund für Körper, Geist, Finanzen und Gesellschaft.

Jeder und jede kann tun und lassen, was er oder sie will, im Rahmen der privaten Sportausübung. Da wäre Doping dann eine Angelegenheit des eigenen Ich´s. So wie der Genuss von Alkohol, Nikotin und fetter Kost...


Unterstützen wir also ab sofort nur noch die Breite der Sportbegeisterten.

Die Amateure und ihre Vereine,

die Schulen und Kindergärten,

die Dicken und die Dünnen,

die Jungen und die Alten,

die Gesunden und die Kranken,

und zwar mit dem eingesparten Geld der (staatlichen) Förderung für Profis.

Von mir aus mit einer Leberkäs´-Semmel, einem Glas Bier oder Wasser und einer Urkunde zur Belohnung für erbrachte persönliche Bestleistungen.


Olympische Spiele haben längst ihren eigentlichen Sinn verloren.

Profi-Sport ist zur Bühne für Bestechung und Betrug geworden.

Die Fernsehanstalten könnten dann ihre Gebühren senken oder gar darauf verzichten, würden sie auf die Übertragungsrechte und die gigantischen Kosten der Quoten trächtigen Sportveranstaltungen verzichten.

Vergessen wir nicht die sündteuren, meist brach liegenden Sportstätten der jüngst vergangenen Sportevents, die den garantierten und versprochenen Aufschwung für das jeweils ausrichtende Volk nicht erbracht, dafür aber andere Taschen gefüllt haben.


Die sogenannten Sponsoren (VW?) könnten ihre gefakten Produkte und Ideen günstiger verkaufen und den Passus der Abschreibung für ihre „Stiftungen“ in ihrer Steuerklärung einfach streichen.

Und es gäbe weniger „Äh-Prominente“, das wäre besonders schön!


Kraft in den Teller, Knorr auf den Tisch! Mmh, schmeckt prima!“

Das war noch ein bescheidenes Instant-Supperl, vom späteren Kaiser F.B. schüchtern präsentiert, ein „Suppenmärchen“ sozusagen.

                         omm r

 

 

 

Heinz Franke